Nudelwerkstatt

Die Nudelwerkstatt wurde von Peter Gschwend 1981 gegründet und ist seit 1994 in Wetzikon domiziliert.

Warum sind nun Nudeln nicht gleich Nudeln? Da sind zunächst einmal die Ausgangsmaterialien. In der Nudelwerkstatt werden Bioprodukte verwendet, wo immer das möglich ist. Nach alter handwerklicher Tradition werden die Nudeln gewalzt, ähnlich wie dies von Hand mit dem Wallholz geschieht, einen Vorgang, den Italiener laminare nennen.

Der Teig wird nicht gepresst, gedrückt, extrudiert und gewaltsam mit Schnecken weiterbefördert, wie das bei der industriellen Produktion der Fall ist. Die Teigwaren werden auch weder bei der Verarbeitung noch bei der Trocknung erhitzt.

Doch geht es für den Nudelhandwerker um weit mehr. In den lateinischen Ländern ist in das solide Handwerk immer die Kunst miteingeschlossen: artisan oder articiano sind Künstler wie Handwerker, Maler, Sänger wie Nudelmacher oder Olivenölhersteller. Die Kunst des Nudelmachens besteht also darin, wieder zu einer natürlichen Lebens- und Arbeitsweise zu finden.